Symptome benennen und beschreiben

Als ein wesentliches Ergebnis unseres ersten Neurologischen Versorgungskongresses, mit Schwerpunkt Parkinson, hat sich rauskristallisiert, dass der Patient, bzw. die Patientin mit dem Arzt Therapievereinbarungen treffen sollte. Doch um Therapieziele mit dem jeweiligen Arzt vereinbaren zu können, muss der Patient in der Lage sein, seine Erkrankung und dessen Symptome benennen und beschreiben zu können.

Das heißt, für Besuche beim Arzt oder Therapeuten ist es wichtig, dass Sie so gut wie möglich Ihr Krankheitsbild beschreiben können. Denn je besser Sie Ihre Krankheit beschreiben, desto besser können die verschiedensten Anwendungen ganz individuell auf Ihre Person zugeschnitten werden. Die Checkliste können Sie bei Ihrem nächsten Arzt-oder Therapiebesuch vorlegen und als Gesprächsgrundlage nutzen. Wir empfehlen, für jeden neuen Arzt- und Therapietermin jeweils eine neue Vorbereitungsliste auszufüllen.

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Eine Checkliste der Parkinson relevanten Symptome für Ihre Arzt- und Therapiebesuche

 

Diese Vorbereitungsliste für Ihre nächsten Arzt – und Therapiebesuche wurde nicht von Wissenschaftlern erarbeitet. Es waren Betroffene, Angehörige und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgebiete des Gesundheitswesens, die sich mit dem Krankheitsbild Parkinson oder A-Typischen Parkinson beschäftigen. Je besser Sie, als Betroffener, Ihr Krankheitsbild beschreiben, um so  gezielter können Therapien auf Ihre Person abgestimmt werden.

Die Liste der relevanten Symptome sollte von dem Erkrankten vierteljährlich vor einem anstehenden Arzttermin am besten mit dem Angehörigen durchgegangen werden, um sie dann beim Arzt- und Therapiebesuch vorlegen zu können.

Einen interessanten Beitrag zu unserem ersten Neurologischen Versorgungskongress finden Sie hier.

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