Saskia Kinzel

Unsere Leistungen in Zeiten des Coronavirus

Ihr Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung während Corona


Stellen Sie auch weiterhin mit unserer Hilfe einen Antrag, wenn Sie Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung haben. Beispielsweise auf einen Pflegegrad. Aber auch bezüglich eines barrierefreien Badumbaus oder anderer Leistungen sollten Sie handeln. Eine fehlende Vorsorgevollmacht, bzw. Patientenverfügung, dulden gerade während dieser Corona-Pandemie ebenfalls keinen Aufschub. Auch hier helfen wir gerne, gegebenenfalls telefonisch.


Unsere Telefonnummer 0231-880 566 0


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Wir machen uns ständig Gedanken, damit wir unseren Kundinnen und Kunden auch in dieser Ausnahmesituation gerecht werden können.

 

Geschätzte Kundinnen und Kunden!

Auch in Zeiten von Corona möchte ich Ihnen versichern, dass es stets unsere oberste Priorität war und ist, ein gesundes und vertrauensvolles Umfeld für unsere Kunden und Mitarbeiter zu gewährleisten – was unter den gegebenen Umständen noch wichtiger geworden ist.
In diesen unsicheren Zeiten ergreifen wir alle uns möglichen Maßnahmen, um die Risiken zu verringern. Das bedeutet:

● Wir folgen aufs Genauste den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. Ein Krisenstab ist vorhanden, um diese Empfehlungen umzusetzen.

● Unsere bereits strengen Hygienestandards wurden überprüft und an die aktuelle Situation angepasst. Das heißt, wir haben die Schutzmaßnahmen sowohl gegenüber unseren Mitarbeitern als auch unseren Kunden nochmal erhöht.

● Unser Team hat klare Anweisungen erhalten, wie es schnell und angemessen auf alle Eventualitäten reagieren kann, um Kunden wie Mitarbeiter unterstützen zu können, um jegliche Bedenken auszuräumen.

Die Situation mit dem Coronavirus (COVID-19) entwickelt sich rasant und Änderungen können jederzeit eintreten. Wir sind uns voll und ganz darüber im Klaren, dass diese Ausnahmesituation große Unsicherheit mitbringt. Doch wir möchten Sie darüber informieren, dass es falsch wäre, aufgrund von Corona Ihren Anspruch auf Leistungen aus der Pflegekasse, also quasi Ihre Pflegebedürftigkeit, zurückzustellen. Denn alles geht weiter. Auch die Behörden arbeiten weiter. Und Anträge werden bearbeitet. Deshalb:

Versäumen Sie nicht, Ihren Antrag bei Pflegebedürftigkeit zu stellen, Sie verlieren Leistungsansprüche und bares Geld!

Und seien Sie versichert, wir sind auch in diesen schwierigen Zeiten bei Ihnen und unterstützen Sie.
Abschließend möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen persönlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen zu danken. Mein Team und ich wünschen Ihnen gute Gesundheit!

Ihr
Norbert Kinzel

P.S.: Unser Büro ist weiterhin zu den normalen Bürozeiten erreichbar.

Rufen Sie uns an 0231-880 566 0.

Pflege – Top Stelle frei: Gesundheits-/Krankenpfleger (m/w/d)

Wir suchen aus der Pflege:

Gesundheits-/Krankenpfleger (m/w/d)
als Pflegesachverständiger (m/w/d)
für NRW in Dortmund

schriftzug-des-firmennamens-kinzel Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen ist ein bundesweit agierendes Unternehmen, das sich für die Belange seiner Kundinnen und Kunden in den Bereichen Gesundheitswesen, Fortbildung und des Privatsekretärs einsetzt. Ein Firmenschwerpunkt ist es, pflegebedürftigen Menschen zu den Leistungen zu verhelfen, die ihnen seitens der Pflegeversicherung gesetzlich zustehen. So sind wir beispielsweise, als unabhängige Sachverständige aus der Pflege, bei der Pflegeeingradung behilflich.

Denn Pflegebedürftige fühlen sich mit dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) und dessen Leistungen (Pflegegrad), wie auch von den Begutachtungsverfahren, überfordert. Im Rahmen der Pflegeeingradung begutachten wir, bzw. dann auch Sie, – als unabhängige Pflegesachverständige – den individuellen Pflegebedarf anhand der gesetzlichen Vorgaben.

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Norbert Kinzel, Pflegesachverständiger und Geschäftsführer der Firma Kinzel.

Sie sind interessiert?

Aktuell suchen wir Sie zur Stärkung unseres Teams bei der Kundenbetreuung. Ganz wesentlich ist dabei die telefonische Erstberatung. So führen Sie zunächst ein Gespräch mit den Kunden über ihren konkreten Unterstützungsbedarf. Sie geben erste Informationen und stellen unsere individuellen Angebote zur Unterstützung vor. Nach einer Einarbeitungszeit werden Sie darüber hinaus auch die häuslichen Beratungen hinsichtlich der Pflegeversicherung bei unseren Kunden in NRW vornehmen. Des Weiteren wird zu Ihren Aufgaben die Unterweisung unserer Kunden in der Pflegegestaltung und der Pflegeplanung gehören.

Pflegesachverständiger (m/w/d)

 Ihr Profil

  • Abgeschlossene Ausbildung zu Gesundheits- und Krankenpfleger/in.
  • Wenn vorhanden Zusatzqualifikation Pflegesachverständiger, Case Manager (m/w/d).
  • Berufserfahrung in ähnlichen Positionen.
  • Führerschein der Kl. B.
  • Gewissenhafte, selbständige und vorausschauende Arbeitsweise.
  • Schnelle Auffassungsaufgabe.
  • Ein freundliches, gepflegtes und sicheres Auftreten.
  • Teamfähigkeit und eine hohe Einsatzbereitschaft runden Ihr Profil ab.
  • PC-Kenntnisse und Tastaturschreiben. Sichere Rechtschreibung.

Wir bieten

  • Eine Festanstellung in Vollzeit.
  • Leistungsgerechte Bezahlung.
  • Fortbildung.
  • Gutes Betriebsklima.
  • Flache Hierarchien.
  • Moderner Arbeitsplatz und attraktive Rahmenbedingungen, in denen Sie sich mit Ihren Stärken voll entfalten können.
  • Langfristiges, vertrauensvolles Arbeitsverhältnis.
  • Verantwortungsvolle und selbständige Tätigkeit.
  • Keinen Schichtdienst. 

Aus der Pflege? Aktuell interessiert?


Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, gerne auch per e-Mail:

info@kinzel-beratung.de

oder

schriftzug-des-firmennamens-kinzelBeratungsunternehmen im Gesundheitswesen

Petra Teigeler
Südbecke 2
44339 Dortmund

Für Fragen steht Ihnen unser Team telefonisch gern unter 0231-880 566 0 zur Seite .

Unsere Werte und Ziele


Viele Menschen fragt sich, welchen Nutzen sie aus einer Sache ziehen können.

Wir fragen uns, welchen Nutzen können wir durch unser Handeln der Gesellschaft und unseren Kunden mitgeben?

Wir, das heißt Saskia Busch-Kinzel und Norbert Kinzel als Gründer der Firma schriftzug-des-firmennamens-kinzel, möchten, entsprechend unserer Werte und Ziele, sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Mitarbeiter optimale Lebens- und Arbeitsbedingungen sichern. So ist es uns wichtig, neben den besten Leistungen für unsere Kunden, durch angemessene Preise unserem Team eine leistungsrechte und angemessene Vergütung zu zahlen.

Werte für die wir stehen:

Wir sind unabhängig

Wichtig ist uns dabei unsere Unabhängigkeit. Von Anfang an wollten wir uns weder von Behörden, Krankenkassen, Unternehmen noch von Wohlfahrtsverbänden beeinflussen lassen!
Zu keiner Zeit und darauf möchten wir nachdrücklich hinweisen, wollten und wollen wir uns an der im Gesundheitswesen umsichgreifenden „Eine Hand wäscht die andere“ Mentalität beteiligen, geschweige denn bereichern.

Mit verantwortungsvoller Unternehmenssteuerung fördern wir soziale Gerechtigkeit und können damit gleichzeitig unserem gesellschaftlichen Auftrag der Steuer- und Sozialabgaben nachkommen. Wir tragen zur Gewährleistung staatlicher sowie sozialer Sicherung bei. Damit Steuer- und Sozialabgaben nicht ins Unermessliche steigen und dadurch die eigene Lebensqualität massiv beeinträchtigt wird.

Aufgrund unserer Wertevorstellung kooperieren wir vornehmlich mit Unternehmen und Organisationen, die unsere Werte und Ziele gleichfalls verfolgen.

Ihr  schriftzug-des-firmennamens-kinzel-der-fuer-feste-werte-steht-Team

Parkinson Checkliste, die relevanten Symptome

Symptome benennen und beschreiben

Als ein wesentliches Ergebnis unseres ersten Neurologischen Versorgungskongresses, mit Schwerpunkt Parkinson, hat sich rauskristallisiert, dass der Patient, bzw. die Patientin mit dem Arzt Therapievereinbarungen treffen sollte. Doch um Therapieziele mit dem jeweiligen Arzt vereinbaren zu können, muss der Patient in der Lage sein, seine Erkrankung und dessen Symptome benennen und beschreiben zu können.

Das heißt, für Besuche beim Arzt oder Therapeuten ist es wichtig, dass Sie so gut wie möglich Ihr Krankheitsbild beschreiben können. Denn je besser Sie Ihre Krankheit beschreiben, desto besser können die verschiedensten Anwendungen ganz individuell auf Ihre Person zugeschnitten werden. Die Checkliste können Sie bei Ihrem nächsten Arzt-oder Therapiebesuch vorlegen und als Gesprächsgrundlage nutzen. Wir empfehlen, für jeden neuen Arzt- und Therapietermin jeweils eine neue Vorbereitungsliste auszufüllen.

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Eine Checkliste der Parkinson relevanten Symptome für Ihre Arzt- und Therapiebesuche

 

Diese Vorbereitungsliste für Ihre nächsten Arzt – und Therapiebesuche wurde nicht von Wissenschaftlern erarbeitet. Es waren Betroffene, Angehörige und Vertreter der verschiedenen Arbeitsgebiete des Gesundheitswesens, die sich mit dem Krankheitsbild Parkinson oder A-Typischen Parkinson beschäftigen. Je besser Sie, als Betroffener, Ihr Krankheitsbild beschreiben, um so  gezielter können Therapien auf Ihre Person abgestimmt werden.

Die Liste der relevanten Symptome sollte von dem Erkrankten vierteljährlich vor einem anstehenden Arzttermin am besten mit dem Angehörigen durchgegangen werden, um sie dann beim Arzt- und Therapiebesuch vorlegen zu können.

Einen interessanten Beitrag zu unserem ersten Neurologischen Versorgungskongress finden Sie hier.

1. Neurologischer Versorgungskongress – Schwerpunkt Parkinson

Wie können Versorgung und Dienstleistung im Gesundheitswesen der Zukunft aussehen? Diese zentrale Frage wurde auf unserem Fach-kongress sowohl mit Vertretern der verschiedenen Professionen, als auch mit Betroffenen anhand des Krankheitsbildes Parkinson erörtert. Darüber hinaus wurden in Arbeitsgruppen Lösungsansätze entworfen.

   Kompetenzgerangel unerwünscht

 

Es sind drei herrliche Sommertage, an denen der erste neurologische Versorgungskongress stattfindet. Es weht ein frischer Wind. Kein eisiger, ein innovativer. Er birgt den Schwung, es anzugehen und der ist nötig. Es geht um nicht weniger, als die Zukunft im Gesundheitswesen.

Welche Erfahrungen machen die verschiedenen Berufsgruppen in ihrer täglichen Arbeit? Und wie sehen sie die Zukunft auf dem Gesundheitsmarkt? Wo sollten Schnittstellen in der Versorgung geschaffen werden, um auch zukünftig ein gutes Leistungsangebot zu gewähren?

Diese komplexen Fragen standen im Mittelpunkt unseres Fachkongresses zu dem die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) unter Federführung der Firma Kinzel vom 27. bis 29. Juni 2018 in die Bildungsstätte Heinrich-Lübke-Haus eingeladen hat. Anhand des Krankheitsbildes Parkinson tauschten sich Vertreter der verschiedensten Berufsgruppen des Gesundheitsbereiches mit Vertretern der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV) und der PSP Gesellschaft, sowie Betroffenen aus.

 

Wo harkt es in der Profession?

Mit dieser Frage eröffnete Berit Schoppen von MedEcon Ruhr die Podiumsdiskussion und den Versorgungskongress.

Um das bemerkenswerteste Ergebnis vorweg zu nehmen: Kein Teilnehmender hat davon gesprochen, dass es an finanziellen Mitteln fehlt. So stand nicht das Finanzielle, sondern der Mensch und die Berufsgruppen im Vordergrund des 1. Neurologischen Versorgungskongresses.

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Frank Weckwerth, Norbert Kinzel, Svenja Gräfe (1.Vorsitzende des Landesverbandes West der medizinischen Fachberufe), Hannelore König

Hannelore König, vom Verband medizinischer Fachberufe, machte den Zeitfaktor als großes Problem in der Zusammenarbeit unter den Professionen aus. Sie wünscht sich mehr Kommunikation zu den anderen Berufsbereichen und verweist auf die kommende Gesundheitskarte als ein Beispiel, dies vor dem Hintergrund knapper Zeit möglich zu machen.

Anhand der Parkinsonerkrankung zeigte Dr. Alexander Rzesnitzek, Neurologe vom mvb (Ärztliche Videobegleitung für Parkinsonpatienten), auf, dass alleine in der Diagnostik acht von zehn Patienten medikamentös falsch eingestellt seien und etwa 15 Prozent eine falsche Diagnose hätten. Für ihn liegt die Problematik vor allem an der Wahrnehmung der Patienten von sich und ihren Symptomen. Frank Weckwerth (Deutscher Verband der Ergotherapeuten) ergänzte, dass Patienten sogar in akuten Situationen oftmals bis zu sechs Monate auf einen Termin bei einem Facharzt warten müssten. Dies wurde von Dr. Rzesnitzek bestätigt, der hinzufügte, dass dann häufig falsche Therapien verordnet werden.

Da die einzelnen Erkrankungen immer komplexer in ihrer Therapie werden, wies Dagmar Karrasch vom dbl (Deutscher Bundesverband für Logopädie) auf die Verbesserung und Spezialisierung der Berufsgruppen hin. Gleichzeitig müssten die einzelnen Professionen als Bedarf anerkannt werden, was unter anderem durch einen verbesserten Austausch der Professionen aber auch in der Vergütung erfolgen müsste.

Hannelore König brachte es auf dem Punkt: Um eine effektive Versorgung zu gewährleisten, gehöre zum Austausch der verschiedenen Professionen auch die Einbeziehung der Patientenverbände und der Selbsthilfegruppen – ohne jegliches Kompetenzgerangel.

In den folgenden Arbeitsgruppen kam der Geist der Zusammenarbeit zum Tragen. Hier schilderten die Vertreter und Vertreterinnen der Professionen, sowie der dPV und der PSP-Gesellschaft ihre Probleme und Wünsche. In der Reflexion stellte man sodann fest, man verfolge die gleichen Ziele und Interessen.

An den folgenden Tagen wurde Wissen gebündelt und Schnittmengen beleuchtet. Mit dem Ergebnis: Der Patienten sollte verstärkt in die Eigenverantwortung gebracht werden, wie es auch der Gesetzgeber vorgesehen hat.
Als wesentliches Element hat sich rauskristallisiert, dass der Patient mit dem Arzt Therapievereinbarungen treffen muss. Doch um Therapieziele mit dem jeweiligen Arzt vereinbaren zu können, sollte der Patienten in der Lage sein, seine Erkrankung und dessen Symptome zu benennen und zu beschreiben.

Eine Checkliste der Parkinson Symptome

Hierzu wurde mit allen Teilnehmenden des Versorgungskongress , vor allem auch der Betroffenen, eine Liste der für Parkinson relevanten Symptome erarbeitet. Diese sollte von dem Erkrankten vierteljährlich vor dem anstehenden Arzttermin am besten mit dem Angehörigen durchgegangen werden, um sie dann beim Arzt- und Therapiebesuch vorlegen zu können.

Doch was kann als Kommunikationsinstrument dienen und dem Arzt eine verbesserte Diagnostik ermöglichen?

Sind es Bewegungsprotokolle wie Frank Weckwerth sie seinen Patienten quasi als Feedback der Therapie an die Hand gibt, die aber letztlich, wie er meint, keine wirklichen Auswirkungen beim Arzt haben? Eine andere Möglichkeit sind Parkinson Fachzentren. Die Alexander Rzesnitzek vor dem Hintergrund ins Spiel brachte, dass Parkinson allmählich eine echte Wissenschaft geworden ist und der niedergelassene Arzt oftmals mit den Patienteninformationen nichts anfangen kann.

Bei all den Überlegungen und Vorschlägen zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen wurde auf die bereits vorhandenen Instrumente verwiesen. Die allerdings müssten Patienten konform aufbereitet werden, waren sich alle Teilnehmenden einig. So müssten die interdisziplinären Leitlinien zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der Parkinsonerkrankung für Patienten „runtergebrochen“ werden, damit sie allgemein verständlich werden.

Auch die Koordination der Versorgung fußt im Klinikbereich seit Längerem auf der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (International Classification of Functioning, Disability and Health, ICF). Es wäre wünschenswert so die Quintessenz, dass alle Heilberufe ICF basiert arbeiteten. Allerdings muss die Koordination der Versorgung zusammengeführt werden. Das heißt, um die Zielevereinbarungen umsetzen zu können, bedarf es neuer Strukturen. Und die müssen bereits bei der Ausbildung und im Studium geschaffen werden. Sämtliche Disziplinen müssen daran beteiligt sein. Grundvoraussetzung ist allerdings, die Bereitschaft der Protagonisten im Sinne der ICF zu denken und zu arbeiten.

Ein kurzweiliges, aber sehr aufschlussreiches Beispiel von ICF geführter Therapievereinbarung, gab Guido Weiermann, Logopäde und PSP Vorstandsmitglied, anhand eines Rollenspiels am dritten Kongresstag.

Vier wesentliche Faktoren

Die vier wesentlichen Punkte, die an den drei Tagen herausgearbeitet wurden, waren:

  1. Die Leitlinien zur Parkinsonerkrankung.
  2. Eine Checkliste der für Parkinson relevanten Symptome.
  3. Das Arbeiten nach ICF, das Wichtigste zusammengefasst. Was ergibt sich daraus?
  4. Zielvereinbarung aller an der Therapie beteiligten Personen, insbesondere des Patienten.

 

Darüber hinaus wurden die Wünsche und Ziele der verschiedensten Professionen unter Berücksichtigung der Patientensicht definiert. So ergab sich in der Reflektion, dass der Patient bzw. die Patientin im Mittelpunkt steht oder gar der Koordinator des ganzen Behandlungsmodells ist.

Ein Fachkongress der es in sich hat!

Als Resümee ist festzuhalten, dass weitere Veranstaltungen folgen müssen. Schon um die Therapieziele mit dem Arzt beschließen zu können, sollten die Leitlinien für den Patienten in Kurzform gebracht und ihm bekannt gemacht werden. Aber auch regelmäßige Treffen zum Fachaustausch der verschiedenen Professionen, beispielsweise zur Erarbeitung eines Therapieheftes für den Arzt, Patienten und Therapeuten wären wünschenswert. Mit anderen Worten, der Bedarf ist groß und es werden zwar die ersten Tage eines Neurologischen Versorgungskongresses gewesen sein, nicht aber die Letzten.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass man diese Erkenntnisse und diese erarbeiteten Materialien auf sämtliche neurologischen Erkrankung übertragen kann.

Die am 1. Neurologischen Versorgungskongress mitwirkenden Verbände

• Hannelore König,          Verband medizinischer Fachberufe e.V.

• Wilfried Hofmann,         Physiotherapieverband e.V. (VDB)

• Frank Weckwerth,         Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.

• Dagmar Karrasch,         Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)

• Alexander Rzesnitzek,  Ärztl. Videobegleitung für Parkinsonpatienten (mvb)

• Berit Schoppen,            MedEcon Ruhr GmbH

• Martin Weimer,             Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB )


 

neurologischer-versorgungskongress-parkinson- fand-im-heinrich-luebke-haus-inmitten-der-natur-am-moehnesee-stattVeranstaltungsort: Heimvolkshochschule Heinrich-Lübke-Haus, Zur Hude 9, 59519 Möhnesee

 

Haben Sie Fragen zum Neurologischer Versorgungskongress Parkinson?
Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Norbert   schriftzug-des-firmennamens-kinzel  – Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen